Magnetresonanz-Tomographie

- Paul Christian Lauterbur
Die MR-Tomographie, auch als Kernspintomographie bezeichnet, ist ein Verfahren, das die moderne bildgebende Diagnostik wie kein anderes revolutioniert hat. Mit dieser Methode ist es möglich, ohne Einsatz von Röntgenstrahlung kontrastreiche, detaillierte Bilder aus nahezu allen Regionen des menschlichen Körpers anzufertigen. Als die Methode zu Beginn der 80‘er Jahre von dem amerikanischen Chemiker Lauterbur - der dafür 2003 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde - entwickelt wurde, waren die Untersuchungszeiten noch so lang, dass man sich zunächst auf das Gehirn, die Wirbelsäule und die Gelenke konzentrierte. Die Entwicklung der Geräte vollzog sich in den folgenden Jahren jedoch rasant, so dass heute mit Untersuchungszeiten zwischen 15 und 30 Minuten nahezu sämtliche Organe und Körperregionen vom Gehirn bis zum schlagenden Herzen untersucht werden können. Am St. Marien-Hospital steht mit einem MR-Tomograph vom Typ „Siemens Magnetom Vision Plus“ ein sog. Hochfeldgerät für alle üblichen Applikationen zur Verfügung. Die St. Barbara-Klinik verfügt mit einem Hochfeldgerät „Siemens Avanto“ über ein System modernster Bauart, in das die neuesten Technologien implementiert sind.

